
heartery | POTS-Zentrum OWL
POTS und Dysautonomie in Bielefeld abklären und individuell behandeln
Herzrasen beim Aufstehen, Schwindel beim Duschen oder Erschöpfung nach kleinen Alltagstätigkeiten?
Privatpraxis · Auch für gesetzlich Versicherte als Selbstzahler

Dr. med. Stefan Molnar, M.Sc., M.Sc.
Experte für Herz-Kreislauf-Medizin
Beschwerden und Kreislaufreaktionen gezielt abklären
Vorbefunde und bisherige Erfahrungen zusammenführen
Einen individuellen Behandlungsplan erhalten
01 / Ihre Situation
POTS und Dysautonomie abklären lassen: Für wen ist das sinnvoll?
Sie müssen noch keine gesicherte Diagnose haben. Entscheidend ist, welche Beschwerden Sie erleben und welche Fragen bisher offen geblieben sind.
Wenn der Alltag zur Herausforderung wird
Wenn POTS oder Dysautonomie Ihren Alltag bestimmen
Duschen, einkaufen, an der Kasse stehen. Dinge, über die Sie früher kaum nachgedacht haben, müssen Sie heute vielleicht vorbereiten, unterbrechen oder ganz vermeiden.
Sie fragen sich vor einem Termin, ob Sie lange genug stehen können. Suchen unterwegs nach einer Sitzgelegenheit. Sagen Verabredungen ab, weil Sie nicht wissen, wie es Ihnen an diesem Tag gehen wird.
Vielleicht wurden bereits Untersuchungen gemacht. Vielleicht war vieles unauffällig. Oder Sie haben inzwischen die Diagnose POTS. Trotzdem bleiben die Fragen, die für Ihren Alltag entscheidend sind:

Und Sie fragen sich
Viele Befunde. Viele eigene Versuche. Aber noch kein klarer Plan
Sie beobachten Ihren Puls, kennen Ihre Auslöser und haben möglicherweise schon vieles ausprobiert. Trotzdem müssen Sie bei jeder Empfehlung erneut abwägen, ob sie zu Ihrer Situation passt und ob Sie sie vertragen.
Auch die Unsicherheit kann belasten: Was wurde bereits ausreichend untersucht? Was ist noch offen? Und wer führt die einzelnen Ergebnisse zusammen?
Genau hier setzen wir an. Wir nehmen Ihre Erfahrungen ernst, beziehen vorhandene Befunde ein und besprechen, welche Untersuchungen und Behandlungsschritte für Ihre Situation sinnvoll sind. Dabei berücksichtigen wir auch, was bisher nicht geholfen oder Ihre Beschwerden verstärkt hat.
Vereinbaren Sie jetzt Ihren Ersttermin, damit wir uns ausreichend Zeit nehmen, Ihre Situation sorgfältig einzuordnen und die nächsten sinnvollen Schritte für Ihre Besserung festzulegen.
02 / Beschwerden verstehen
POTS und Dysautonomie: Mehr als ein schneller Puls
Dysautonomie ist ein Oberbegriff für Störungen des autonomen Nervensystems. POTS ist eine Form davon. Beim posturalen orthostatischen Tachykardiesyndrom, kurz POTS, ist die Kreislaufregulation beim Aufrichten gestört. Die Herzfrequenz steigt anhaltend deutlich an. Gleichzeitig treten Beschwerden in aufrechter Körperhaltung auf, die sich häufig im Liegen bessern.
Das autonome Nervensystem beeinflusst viele Körperfunktionen. Deshalb können die Beschwerden über Herzrasen hinausgehen.
POTS ist eine körperliche Erkrankung. Da diese Beschwerden auch andere Ursachen haben können, ist eine sorgfältige ärztliche Abklärung wichtig.
03 / Gezielte Kreislaufdiagnostik
Diagnostik bei POTS und Dysautonomie in Bielefeld
Mit der Kipptischdiagnostik untersuchen wir den Wechsel vom Liegen in eine aufrechte Position. Nach einer Ruhephase werden Sie kontrolliert aufgerichtet. Dabei erfassen wir Ihre Kreislaufwerte und die Beschwerden, die während der Untersuchung auftreten.
Diese Informationen helfen, POTS, Blutdruckabfälle beim Aufrichten und andere Kreislaufreaktionen voneinander abzugrenzen. Der Kipptischtest allein erklärt jedoch nicht jeden zugrunde liegenden Mechanismus.
Kipptischdiagnostik
Ihr Kreislauf.
Im Zusammenhang.
Messwerte, Vorgeschichte und Erfahrungen werden gemeinsam eingeordnet.

Ergänzende Untersuchungen nach Bedarf
Je nach Fragestellung können Laboruntersuchungen, Ruhe- oder Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung oder ein Herzultraschall sinnvoll sein. Vorhandene Befunde beziehen wir ein. Welche zusätzliche Diagnostik erforderlich ist, besprechen wir individuell.
Je nach Fragestellung
Ruhe- oder Langzeit-EKG
Herzultraschall
Laboruntersuchungen
Langzeit-Blutdruckmessung

04 / Individuelle Therapie
POTS und Dysautonomie behandeln: Ein Plan für Ihren Alltag
Die Betreuung endet nicht mit dem Untersuchungsergebnis. Wir besprechen, welche Maßnahmen zu Ihrem Kreislaufprofil passen und wie sich deren Wirkung im Alltag beurteilen lässt.
Begleiterkrankungen, Verträglichkeit und bisherige Erfahrungen fließen in die Planung ein.
Wichtig bei PEM
POTS bei Long COVID und ME/CFS: Wenn Belastung Beschwerden verstärkt
Bei manchen Menschen führt körperliche oder geistige Anstrengung zu einer deutlichen Verschlechterung, teilweise erst Stunden oder Tage später. Diese Belastungsreaktion wird als post-exertionelle Malaise, kurz PEM, bezeichnet und kann insbesondere bei ME/CFS und Long COVID auftreten.
Dann stehen das Einteilen der verfügbaren Kräfte, ausreichende Pausen und das Vermeiden von Überlastung im Vordergrund. Dieses Vorgehen wird als Pacing bezeichnet.
Bei PEM gibt es keine pauschalen Trainingssteigerungen nach einem festen Plan. Auch Übungen im Liegen oder mit geringer Belastung sind nicht automatisch verträglich.
Ob körperliche Aktivierung überhaupt sinnvoll ist, wird anhand Ihrer individuellen Situation beurteilt.

So läuft der Ersttermin ab
Was Sie im Ersttermin konkret bekommen
Gründliche medizinische Einordnung
Ihre Situation wird systematisch erfasst und medizinisch bewertet.
Sichtung und Bewertung Ihrer Vorbefunde
Alle vorhandenen Arztbriefe, Laborwerte und Untersuchungsberichte werden zusammengeführt und eingeordnet.
Klarheit über weitere Diagnostik
Sie erfahren, ob und welche zusätzlichen Untersuchungen in Ihrem Fall sinnvoll sind.
Nachvollziehbare Behandlungsempfehlung
Eine klare Einschätzung, welche nächsten Behandlungsschritte sinnvoll sein können.
Therapieoptionen
Eine Einschätzung, welche Therapieoptionen in Betracht kommen können.
Gezielte Überweisung bei Bedarf
Falls nötig eine qualifizierte Überweisung an spezialisierte Kolleginnen und Kollegen oder eine Klinik.
Klarer Plan für danach
Sie wissen nach dem Termin, wie es sinnvoll weitergeht.
Ihr Arzt. Ihre Praxis. Ihr Vertrauen.
Dr. med. Stefan Molnar, M.Sc., M.Sc.
Gründer der Privatpraxis heartery
In der Praxis von Dr. Molnar geht es nicht darum, Patienten mit offenen Fragen oder unklaren Aussagen nach Hause zu schicken. Ziel ist eine gründliche medizinische Einordnung, die Beschwerden, Vorbefunde, Diagnostik und therapeutische Möglichkeiten sinnvoll zusammenführt.
Gerade bei Herz Kreislauf Beschwerden, Long Covid oder anhaltender Erschöpfung wünschen sich viele Patienten nicht nur einen Befund, sondern Klarheit, Zeit und einen nachvollziehbaren nächsten Schritt. Sie möchten verstehen, was medizinisch relevant ist, sich ernst genommen fühlen und mit ihrem Anliegen nicht allein gelassen werden. Genau darauf ist der Ansatz der Praxis ausgerichtet.

Warum viele Menschen sich bewusst für eine Privatpraxis entscheiden
Gerade bei anhaltenden Beschwerden wünschen sich viele Menschen mehr als einen kurzen Arztkontakt. Sie möchten ihre Situation wirklich verstehen. Sie möchten Fragen stellen können. Und sie möchten nicht mit dem Gefühl nach Hause gehen, dass zwar etwas gesagt wurde, aber das Eigentliche offen geblieben ist.

Der Vorteil einer Privatpraxis liegt genau hier.
Es bleibt Raum für ein ausführlicheres Gespräch. Raum für die gründliche Sichtung Ihrer Vorbefunde. Raum für Fragen, Unsicherheiten und die Dinge, die in vielen kurzen Kontakten oft offenbleiben.
Viele Menschen empfinden genau das als entlastend. Nicht, weil sofort alles gelöst ist. Sondern weil endlich ein nachvollziehbarer Weg sichtbar wird.
Mehr Zeit für Aufklärung und Einordnung
Weniger Gefühl von Abfertigung
Mehr Raum für Fragen und Mitsprache
Klarere Orientierung für die nächsten Schritte
Was Patienten besonders schätzen
Viele Menschen wünschen sich nicht nur eine Diagnose oder einen Messwert, sondern eine verständliche Einordnung, Zeit für ihre Fragen und einen klaren nächsten Schritt.
Brigitte Demattio
Quelle: Google
Dorothea Berghorn
Quelle: Google
Oliver Wirtz
Quelle: Google
Thomas Gyuroka
Quelle: Google
Steven Sep
Quelle: Google
Sabine Intering
Quelle: Google
Warum der strukturierte Ersttermin der eigentliche Hauptschritt ist
Ein kurzes kostenfreies Orientierungsgespräch kann helfen, erste organisatorische Fragen zu klären. Sobald es aber um Ihre individuelle medizinische Situation, Ihre Vorbefunde und konkrete Empfehlungen geht, braucht es einen Termin, in dem genau dafür Raum ist.
Deshalb ist der strukturierte Ersttermin der eigentliche Hauptschritt. Denn hier geht es nicht nur um ein kurzes Abklären, sondern um eine fundierte Einordnung und einen nachvollziehbaren Plan.

Im strukturierten Ersttermin geht es um
Für einen privatärztlichen Ersttermin können Sie grob mit etwa 150 € rechnen.
Gut zu wissen
Häufige Fragen zu POTS und Dysautonomie
Brauche ich bereits eine POTS-Diagnose?
Nein. Die Abklärung richtet sich auch an Menschen mit Beschwerden beim Aufstehen oder Stehen, deren Ursache bisher nicht eindeutig geklärt ist. Vorhandene Befunde helfen bei der Planung.
Wann spricht man von POTS?
Bei Erwachsenen gehört ein anhaltender Anstieg der Herzfrequenz um mindestens 30 Schläge pro Minute innerhalb von zehn Minuten im Stehen oder auf dem Kipptisch zu den Kriterien. Für Jugendliche von 12 bis 19 Jahren gilt eine Schwelle von 40 Schlägen pro Minute. Dazu kommen seit mindestens drei Monaten bestehende Beschwerden in aufrechter Position. Ein anhaltender relevanter Blutdruckabfall darf die Reaktion nicht erklären. Andere Ursachen wie Flüssigkeitsmangel, Anämie, Schilddrüsenerkrankungen oder Medikamenteneffekte müssen berücksichtigt werden. Ein einzelner hoher Pulswert reicht für die Diagnose nicht aus.
Mein bisheriger POTS-Test war negativ. Ist eine weitere Abklärung sinnvoll?
Bei anhaltenden Beschwerden kann sie sinnvoll sein. Auch unterhalb der POTS-Pulsgrenze können relevante Störungen der Kreislaufregulation bestehen. Testbedingungen, Medikamente, Tageszeit und die während der Untersuchung aufgetretenen Beschwerden werden in die Einordnung einbezogen. Ein negatives Ergebnis bedeutet weder automatisch eine autonome Erkrankung noch schließt es jede autonome Funktionsstörung aus.
Haben alle Menschen mit POTS die gleiche Ursache?
Nein. Unterschiedliche Mechanismen können sich überlagern, etwa ein verminderter Rückstrom des Blutes zum Herzen, eine verstärkte Aktivierung des sympathischen Nervensystems oder Störungen autonomer Nerven. Begleiterkrankungen können zusätzlich relevant sein. Klinische Hinweise, gesicherte Befunde und wissenschaftliche Hypothesen werden voneinander unterschieden. Ein auffälliger Autoantikörperbefund allein sichert keine POTS-Diagnose.
Was kann die Kipptischdiagnostik zeigen?
Sie zeigt den Verlauf von Herzfrequenz, Blutdruck und Beschwerden beim kontrollierten Aufrichten. Damit unterstützt sie die Einordnung verschiedener Kreislaufreaktionen. Sie misst die Gehirndurchblutung nicht direkt und kann nicht jeden Krankheitsmechanismus allein nachweisen.
Muss ich bei POTS trainieren?
Eine pauschale Trainingsempfehlung ist nicht sinnvoll. Ohne PEM kann angepasste Bewegung ein Behandlungsbaustein sein. Bei belastungsbedingter Verschlechterung stehen Pacing und Stabilisierung im Vordergrund. Ein festes Programm mit vorgegebenen Belastungssteigerungen ist bei PEM nicht angemessen.
Welche Rolle spielen EECP und HBOT?
Beide Verfahren stehen bei heartery zur Verfügung. Ihre Verfügbarkeit bedeutet nicht, dass sie bei POTS automatisch geeignet oder Bestandteil jeder Behandlung sind. Ob ein ergänzendes Verfahren im Einzelfall erwogen wird, setzt eine gesonderte ärztliche Einordnung von Nutzen, Risiken und Evidenz voraus.
Kann der erste Termin per Video stattfinden?
Ein erster ärztlicher Termin kann zunächst per Videosprechstunde erfolgen. Dabei lassen sich Vorgeschichte, Vorbefunde und weitere Schritte besprechen. Die Kipptischdiagnostik findet vor Ort in Bielefeld statt.
Kann ich als gesetzlich versicherter Patient kommen?
Ja, als Selbstzahler. heartery ist eine Privatpraxis. Die Kosten des ärztlichen Ersttermins und geplanter Untersuchungen werden vorab erläutert. Eine mögliche Erstattung hängt von Ihrer Versicherung und dem jeweiligen Leistungsumfang ab.
Welche Unterlagen sind hilfreich?
Vorhandene Arztbriefe, bisherige Untersuchungsberichte, Laborbefunde und eine aktuelle Medikamentenliste. Wenn Sie bereits Puls, Blutdruck oder Beschwerden dokumentiert haben, können diese Aufzeichnungen ebenfalls hilfreich sein. Medikamente sollten Sie für einen Test nicht eigenständig absetzen; die Vorbereitung wird mit der Praxis abgestimmt.

